Laser-Scanning-Kamera zur berührungsfreihen Vermessung des Sehnervenkopfs
Einzeichnen einer Konturlinie zur Festlegung der individuellen Sehnervenkopf-Grenzen

Patienteninformation

Zur erweiterten Früherkennung, Verlaufs- und Therapiekontrolle mit dem “Heidelberg Retina Tomograph II“ bei Erkrankungen des Sehnerven.
Für wen ist eine solche Untersuchung interessant?
Für jeden Glaukompatienten (Glaukom = „grüner Star“).
Für Patienten mit glaukomverdächtigen Veränderungen am Sehnerven.

Was ist das für eine Untersuchung?


Eine Laser-Kamera erstellt dreidimensionale Bilder vom Sehnervenkopf, ein Rechner wertet diese an ca. 147.000 Meßpunkten aus. Sehnerv und Netzhaut werden dabei nicht verändert.

Es können rechnergestützt Normalbefunde erhoben oder Abweichungen von der Norm festgestellt werden, - letztere häufig bevor Veränderungen mit anderen Untersuchungsmethoden (z.B. Gesichtsfeldmessung) nachweisbar werden. Die Entwicklung dieser neuen Technologie brachte der deutschen und internationalen Glaukomforschung überzeugende Fortschritte bezüglich Krankheitserkennung, Dokumentation und Verlaufskontrolle.

 

[Iester et al., Ophthalmology 1997; 104:545-548], [Nakla et al., Invest Ophthalmol Vis Sci 1999; 40:S397], [Wollstein et al., Ophthalmology 1998; 105:8,1557-1563], [Kamal et al., Br J Ophthalmol 1999; 83:290-294].

Bezahlt das die gesetzliche Krankenversicherung?   Nein.

Nach dem Gesetz (SGB V) bestimmen die Bundesausschüsse der Krankenkassen und Ärzte über „ausreichend und notwendig“ im Sinne der vertragsärztlichen Versorgung. Einen Beschluß zur konfokalen Scanning-Laser 3-D-Retina-Tomographie gibt es nicht. Somit besteht für gesetzliche Krankenversicherungen keine Zahlungsverpflichtung und für ihre Versicherten kein Leistungsanspruch (Stand: 6/2002).

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